Die Infrarotwärme hat im Prinzip nichts mit dem Saunabaden zu tun. Eine Infrarotwärmekabine ist keine Sauna. Die Anwendung von Infrarotwärme ist kein Saunabaden und somit kein Ersatz für eine Sauna. Es ist vielmehr eine andere Art des "Wärmebadens" oder "Schwitzbadens".
In so genannten Infrarot-Wärmekabinen werden Infrarot-Heizelemente (Infrarot-Strahler) verwendet, die die gleiche infrarote Strahlung, wie sie z.B. die Sonne ausstrahlt, erzeugen bzw. abstrahlen. Diese therapeutische" Infrarotwärmestrahlung ist so auf den menschlichen Körper abgestimmt, dass diese zu ca. >90% vom Körper absorbiert werden kann und den Körper erwärmt. Die Infrarot-Strahlungswärme dringt bis zu 4 cm tief in das Gewebe ein. Obwohl die Temperatur in einer Infrarot-Wärmekabine nur ca. 45°C - 60°C beträgt, erwärmt die Energie den Körper tiefer und intensiver. Die Wärmestrahlung bewirkt ein Schwitzen von innen nach aussen.
Im Vergleich zur konventionellen Sauna, bei der durch Heissluft (i.d.R. 80°C - 100°C), Strahlungswärme und Kontakt mit dem Holz die Wärme über die Hautoberfläche auf den Körper übertragen wird, wird bei der Infrarot-Wärmekabine die Überwärmung des Körpers durch die Infrarotwärmestrahlung von innen herbeigeführt und führt subjektiv sichtbar zu einem höheren Schweißvolumen.
Ein Vorteil der Anwendung von Infrarotwärme im Vergleich zur Sauna im privaten Bereich ist sicherlich die relativ kurze Aufheizzeit von ca. 5-10 Minuten im Gegensatz zu bis zu ca. 60 Minuten bei der Sauna.
Der lückenlose, wissenschaftliche Nachweis zu evtl. Vorteilen (positiveren Wirkungen) der "Infrarotwärme" im Vergleich zur "Saunawärme" war bisher nicht zu finden.